Befreiung unserer Partnerregion Tschernihiw

Die Befreiung unserer Partnerregion Tschernihiw jährt sich zum vierten Mal.  Felix Kämmler, 4. April 2026 


Am 2. April 2026 fand anlässlich des vierten Jahrestags der Befreiung des Gebiets Tschernihiw von der russischen Besatzung eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der gefallenen Verteidiger der Stadt und der Region Tschernihiw statt.  

Am Gedenken nahmen Mitglieder des Exekutivkomitees des Stadtrats Tschernihiw, Vertreter der Gebietsverwaltung, Soldaten, Polizisten, Geistliche und Vertreter der Zivilgesellschaft teil.  

Zu Beginn der großangelegten Version ab dem 24. Februar 2022 wurden große Teile des Gebiets Tschernihiw von Russland besetzt.  Bis zum 3. April 2022 wurde ein Großteil des Gebiets Tschernihiw durch die ukrainischen Streitkräfte befreit, der Rest des Gebiets bis zum 6. April.  

Insgesamt wurden zu Beginn des großangelegten Krieges ca. 3.500 Gebäude im Gebiet Tschernihiw zerstört, davon 80 % Wohngebäude, wie der Leiter der Militär-Gebietsverwaltung Tschernihiw, Wjatscheslaw Tschaus, damals mitteilte. Auch Straßen und Infrastruktur wurden zerstört.  

11 % der Fläche* der Region wurden im Jahr 2023 nach Angaben der Militär-Gebietsverwaltung Tschernihiw als potentiell gefährlich aufgrund von Minen oder Blindgängern eingestuft.  

Der Krieg ist nicht vorbei. Auch unsere Partnerregion wird regelmäßig von russischen Drohnen und Raketen angegriffen.  

Laut einer aktuellen Untersuchung der Weltbank werden allein für den Wiederaufbau des Gebiets Tschernihiw fast 15 Milliarden Euro (über 17 Milliarden US-Dollar) benötigt.  

Schauen Sie nicht weg und unterstützen Sie die Ukraine – zum Beispiel durch Spenden an die offizielle Spendenplattform der Ukraine United24 oder an Ukraine-Hilfsorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Orten.  

* Die potentiell gefährliche Fläche wurde von der Gebietsverwaltung mit 352.100 ha = 3.521 km² angegeben, was 11,05 % der Gebietsfläche von 31.865 km² entspricht.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.4. 4. 2026